Du bist Amok.

Veröffentlicht in Allgemeines am 18. September 2009 von Liah

Vielleicht nimmst du dir manchmal, was dir nicht gehört, eine Frau, ein Auto, ein bisschen Geld, vielleicht tust du hin und wieder jemandem auch weh weil es vielleicht nicht anders geht. Vielleicht bist du auch nur der, der jemanden kennt der soetwas vielleicht mal macht und vielleicht sagst du einfach nichts. Vielleicht hat es für dich auch Vorteile, ein neues Handy vielleicht.

Vielleicht betreibst du auch nur harmloses Mobbing, weil die Schuhe out sind, weil der Ed Hardy Pulli gefälscht ist, weil die Nase nicht so gerade ist, weil du vielleicht sonst nicht viel zu lachen hast. Vielleicht schreibst du Respekt mit ck.

Vielleicht sitzt du bloß da und schreibst das Drehbuch zu dem nächsten neusten teuersten Actionfilm, je realer desto besser. Mehr Schießereien, mehr Blut, mehr Psycho, mehr kaputte Autos. Vielleicht bist du auch der Regisseur, der Schauspieler, der Protagonist, der Antagonist, vielleicht auch nur der Zuschauer.

Vielleicht sitzt du bloß da und spielst Resident Evil 4, du erschießt die Hühner, bestiehlst die Leichen, trauerst um den sterbenden Partner in deinen Armen. Vielleicht aber bist du auch der Graphiker, der Autor, der Herausgeber.

Vielleicht hast du bloß vergessen deinem Kind Werte und Moral beizubringen weil im TV etwas besseres lief. Vielleicht wünschst du dir die Todesstrafe zurück, weil Menschen nur durch Töten lernen, dass Töten falsch ist. Vielleicht schreist du, statt zu reden. Vielleicht wärst du nur gerne ein Soldat, der auch einen Feind niederschießen darf. Vielleicht bist du bloß ein Hooligan der nur aus Liebe zu seinem Verein handelt. Vielleicht hat dich deine Mama einmal zu wenig in den Arm genommen.

Vielleicht sitzt du bloß vorm Fernseher und startest online eine Hass Kampagne, weil es so gut ankommt und du dich vielleicht gerade nicht anders zu beschäftigen weißt.

Du bist Amok. Weil Gewalt dich unterhält.

Arschlochtag.

Veröffentlicht in Allgemeines am 25. August 2009 von Liah

Manchmal kann man nicht seinen Hormonen die Schuld dafür geben, dass man am liebsten einen Stein gegen das nächste teure Auto werfen möchte. Oder dass man die Menschen in den schlimmen Fernsehbeiträgen anschreit, immer lauter in der Hoffnung, sie hören es doch und entschuldigen sich sofort und auf der Stelle für ihren dümmlichen Auftritt und gehen, und holen einen Schulabschluss nach. Oder dass man an der Kasse unfreundlich zu der alten Oma wird, nur weil sie die 12,65€ in Cent-Stücken bezahlt.

Bereit jeden Menschen grimmig gegenüber zutreten und zumindest in Gedanken auch mal zu schubsen, nur damit man sich ein bisschen weniger schlecht fühlt, in der Bahn nur mit Augenrollen den Platz neben sich freizumachen und die Tasche ganz langsam und schwermütig rüberheben, der Kassierin einfach mal keinen schönen Feierabend wünschen und Sms bis zum nächsten Tag unbeantwortet lassen.

Es alles im gleichen Moment bereuen und doch nicht über seinen Schatten springen wollen. Ausnahmezustand.

Obwohl oder gerade weil.

Veröffentlicht in Allgemeines am 14. Juli 2009 von Liah

Es macht mir angst, obwohl oder gerade weil immer wieder ein neuer Tag kommt. Ich mag die Abwechslung, ich mag aber auch die Routine, Sicherheit die mich frei sein lässt, neue Gesichter sehen, neue Städte, neue Aufgaben, unter neuen Himmeln schlafen. Ich trage meine Wurzeln mit mir, ich pflanze sie höchstens in einen hübschen Topf, aber in kein Stück Wald für die Ewigkeit. Du kannst bei mir bleiben. Aber nicht für immer. Und obwohl oder gerade weil ich das so will, kommt auch immer wieder die Angst. Sie ist ein Stückchen Panik und Aufregung und Vorfreude und Wehmut, nur nicht immer in dieser Reihenfolge. Sie lässt mich nicht schlafen oder essen, ich weine statt zu reden. Ich will gar nicht weinen, aber statt Wörter kommen Tränen. Du verstehst nicht, was ich sage.

Ich sage, ich bin glücklich so, und ich weine lachend. Du verstehst nicht, was ich meine. Und ich tanze durch die Welt.

Ein Höhlenmensch sein oder nicht, ist reine Kopfsache.

Veröffentlicht in Allgemeines am 4. Juli 2009 von Liah

Das Höhlengleichnis – Ein Essay

Platons’ Höhlengleichnis hat es in der Welt der Philosophie und Pädagogik zu unumstrittener Prominenz geschafft. Als Paradebeispiel in die Einführung der Philosophie und Erkenntnislehre, sind etliche Interpretationen des Gleichnisses nachzulesen. Es geht um Erziehung und Bildung und letztendlich sind wir doch die erkenntnislosen Menschen in der Höhle.

Vielleicht ist es gerade deshalb, weshalb das Gleichnis so viel Anerkennung findet. Weil sich Menschen fühlen, wie in einer Höhle gefesselt. So unfrei wie die Gefangenen, von Kindheit an, und doch so daran gewöhnt, dass es schon fast komfortabel ist, und weh tun tut es schon überhaupt gar nicht. Sie kennen es nicht anders.

In der heutigen Höhlenwelt scheint es fast so, als warte ein jeder nur darauf in das schmerzliche Licht der Sonne sehen zu können. Die Fesseln abwerfen und gehen. Unzufrieden mit sich selbst, muss es doch mehr geben auf dieser Welt, das können doch nur Schatten sein die man wahrnimmt.

In dem Gleichnis holt die Erziehung den Gefangen aus der Höhle, Bildung lässt ihn sehen und erkennen. In der damaligen Zeit war Bildung auch einfacher definiert, wie die septem artes liberales zeigen. Und heute? Es gibt keinen einheitlichen Bildungskanon, es gibt ja nicht einmal eine einheitliche Definition des Wortes Bildung.

Und vielleicht ist es genau das. Das es irgendwann anfängt weh zu tun, dass die Zufriedenheit schwindet und man sich gefesselt fühlt. Es entwickelt sich der Drang nach mehr, mehr Wissen, mehr Erfahrung. Bis man wieder die Sonne sieht. Und erkennt, dass es nur Fesseln im Kopf sind die es zu überwinden gilt.

Es wäre vermessen zu behaupten, nur Menschen die Goethe und Shakespeare gelesen hätten, die Relativitätstheorie fehlerfrei erklären könnten und beim Marathon als erstes das Ziel erreichten, könnten einen Weg aus der Höhle finden. Denn oftmals sind es genau die akademisch gebildeten Menschen, die sich in ihrer Welt gefangen fühlen. Und es kann eine Frau fernab der Zivilisation sein, die noch nie ein einziges Buch in der Hand gehabt hat, die inmitten ihrer Familie ihr großes Glück gefunden hat und niemals auf den Gedanken käme, sie könnte ein unfreier Mensch in einer dunklen Höhle sein.

Freundschaft

Veröffentlicht in Allgemeines am 2. Juli 2009 von Liah

Ich bin nicht die Freundin, die man nachts anrufen kann um sich auszuweinen, schon allein deshalb nicht, weil ich vermutlich das Handy lautlos habe und tief und fest in den Armen meines Freundes schlafe.

Und ich bin auch nicht die Freundin, bei der man mal eben vorbei schauen kann. Weil ich nicht da sein werde, ich bin arbeiten, in der Uni oder liege draußen im Park. Und sollte ich doch da sein, ist die Klingel ausgestellt, oder ich ignoriere sie, weil ich meine Nägel mache, im Bett liege und TV schau, ein Buch lese und wahrscheinlich ist es so unordentlich, dass es unerträglich für jeden potentiellen Besucher wäre.

Ich bin nicht die Freundin, die den Mädels beim Kotzen die Haare aus dem Gesicht hält, weil ich finde, das Kotze in den Haaren nur verdient ist, wenn man zu viel trinkt.

Ich bin auch nicht die Freundin, die sich immer auf die Seite desjenigen stellt, der zuerst und am lautesten rummault. Weil es immer noch eine andere Seite gibt und egal, wie sehr man es im Ärger nicht wissen will, ich werde es doch immer und immer wieder erwähnen.

Ich rufe aber zurück, sobald ich wach bin. Und wenn es wirklich drauf ankommt, komme ich noch nach Feierabend. Oder ich räume auf, und empfange Besuch der sich wenigstens kurz vorher angekündigt hat. Ich lache auch nicht wegen der Kotze in den Haaren, aber einen morlischen Kommentar wird es doch geben. Und ich verstehe es, wenn jemand wütend und enttäuscht ist, selbst wenn es noch so unlogisch und kinidisch scheint.

Ich erwarte nichts, und ich will keine Erwartungen erfüllen müssen.

Zeitvertreib.

Veröffentlicht in Allgemeines am 3. Juni 2009 von Liah

Ich verbringe das Wochenende internetlos, im Park, DVD guckend, zu zweit im Bett liegend, kochend, rumalbernd.
Als ich am späten Montagnachmittag wieder in der realen Welt ankomme und meine Emails checke, meinen studi VZ und den facebook Account kontrolliere, habe ich nur weitere Jobangebote der Agentur, aber keine persönlichen Nachrichten. Ich surfe auf den Profilen meiner Freunde und lese, wie sie ihr Wochenende verbracht haben. Zwischen den zahlreichen Stunden die sie online damit verbrachten, sich auf die Pinnwand zu texten, wie toll sie sind, was sie aufregendes getan haben oder warum sie kürzlich erst zusammengebrochen sind. Ich fühle mich ausgeschlossen.

Meinen Nachholselbstdarstellungsbedarf befriedige ich auf der Stelle. 20 Profile in nur fünf Minuten, sehr individuell sind die Texte nachher nicht mehr.

Ich bin beeindruckt. Nach nur einer Stunde habe ich von fast jedem Antwort erhalten. Jetzt wäre ich wieder dran zu antworten und wieder fällt mir auf, ich halte nichts von Small Talk.

Eine der sieben Sünden steigt in mir auf. Neid. Eine Freundin von mir schafft es fast täglich doch auf etwa 15 neue Einträge auf ihrer Seite. Sie ist so beliebt. Und viel mehr Small Talk kompetent als ich. Sie als glücklicher Dauersingle (Zitatende) hat auch einfach mehr Platz in ihrem Leben um kurzfristige Bekanntschaften aufrecht zu erhalten. Und noch immer bin ich ein bisschen neidisch.

Dann kommt der Tag, an dem wir uns alle wieder sehen wollen. Bereits im Zug treffe ich einen Bekannten, der besonders aktiv und öffentlich mit ihr schrieb. Er ist ein Lieber, ich hielt ihn nur nicht für allzu schlau. Wir lachten über gemeinsame Erfahrungen und über gemeinsame Freunde. Und dann sagte er zu unserer, in mir Neid aufsteigen lassender Freundin, sie sei sicher eine Nette. Aber er könnte ihre sicher immer in den Mittelpunkt drängende Art nicht ausstehen. Und zickig wäre sie auch.

Solange also glückliche Dauersingles am Wochenende auf wenig geschätzte Bekanntschaften zum zeitvertreibendem Texten und öffentlicher Selbstdarstellung zurückgreifen, verbringe ich meine Wochenenden weiterhin internetlos. Glücklich.

+mein Email Spaß+

Veröffentlicht in Allgemeines am 17. April 2009 von Liah

Mein ehemaliger Chef und seine Reaktionen darauf, dass ich per Sms schrieb, ich mag sein neues Geschäftskonzept nicht und hab deshalb kein Interesse mehr an diesem Job:

SMS sind ja so hässlich unpersönlich. Da kann man jeden Müll reintippen, ohne sich dem stellen zu müssen

Ob Sms, Anruf oder Plakat: ich stehe sehr deutlich zu meiner Meinung.

Julia, kann es sein, dass Du einen übern Durst getrunken hast?

Nein, ich nicht… Gegenfragen sind ja unhöflich, darum unterlasse ich das.

… mach aus fünfzig doch einfach mal 5! Du bist hier nun mehrfach mit solchen Aussagen aufgefallen. Deshalb ist mir auch wichtig, dass Deine Spielchen jetzt aufhören

Nein, es waren 50, in Worten FÜNFZIG Anrufe an einem Abend von dir. Und das nur auf einem Handy, die auf dem anderen zählen wir jetzt mal nicht mit. Aussagen, Spielchen? Vielleicht stelle ich die Gegenfrage dann bald doch…

Ich habe mich bloß gefragt, wieso Du plötzlich von der Bildfläche verschwindest.

Huhu, hier bin ich.

Dummes Gequatsche, nicht wahr?

Absolut wahr!

Ich hatte keinen Streit im Sinn!

Ehm, ja. Muss ich mir eingebildet haben. Der Alkohol und so.

Ich schlage vor, dass Du Dich für Dein schlechtes Benehmen bei David entschuldigen darfst.

Hab ich. Er hat sich doll amüsiert. Und dann gefragt weshalb.

… und wenn Du ehrlich wärest, hättest Du nicht solche Scheu vor einem Telefongespräch!

Scheu? Ich habe keine Zeit. Öffentlichkeitsarbeit.

Auf meine letzte Mail, in der ich schrieb wie lächerlich ich seine Provokationen finde und das wir nun artig sein sollten und einfach getrennte Wege gehen kam dann:

Ich habe heute keine Zeit deinen Müll zu lesen oder zu beantworten.

Vielleicht hat er auch Probleme mit der Pille.

Und weiter geht’s.

Julia, ich lese Deine Nachrichten nicht mehr.

Ich glaube dir kein Wort.

Wieviele eMail-Nachfragen hast Du erfolgreich ignoriert?

Ich wusste nicht, dass ich Newsletter beantworten muss.

Eine dicke Entschuldigung wäre das Einzige, was zählte.

Ehm, wofür?

Karin kennst Du doch noch, oder? und ihre Nummer hast Du auch?

Ja, ich kenne deine Freundin, aber weshalb sollte ich ihre Nummer haben? Also nein.

Oder ist´s doch eher eine Masche, die zu den Typen passt, die keine Mailbox haben und stattdessen gern SMS-Spielchen spielen?

Oh je, bei SM-Spielchen würde ich vielleicht mal mitmachen. Und bitte, fast niemand hört seine Mailbox ab. Wozu dann aktivieren?

Deine eMail-Adresse wird fortan als Spam eingestuft.

Ja, das hätte ich auch geschrieben. Ist ja auch einfach, nachdem ich einen Waffenstillstand gefordert hab.

+zufrieden+

Veröffentlicht in Allgemeines am 13. April 2009 von Liah

Katzen

Hormone.

Veröffentlicht in Allgemeines am 27. März 2009 von Liah

Im Allgemeinen hören Männer ja nicht so gerne unsere Frauenarzt-Geschichten. Ich kann gar nicht verstehen, weshalb. Wir haben da immer so viel Spaß.

Vor kurzem hatte ich wieder das Vergnügen. Sex macht einfach so viel mehr Spaß, wenn man nicht darüber nachdenken muss, welch schreckliche Elternkonstellation das gerade jetzt ergeben würde. Und das man sich wohl niemals auf einen Namen einigen könnte. Oder einen Erziehungsstil. Wie auch immer.

Die Frauenärztin hat ein Konzept in ihrem Kopf. Patientin nach Beschwerden fragen, Brust abtasten, Abstrich (jaaa, Abstrich), kontrollieren ob alles okay ist. Das tat sie auch. Fast alles. Sie vergaß das Kontrollieren. Fiel ihr aber kurz vor der Verabschiedung noch ein. Sie würde sich dann melden, falls etwas nicht in Ordnung wäre. Da ich aber nicht privat versichert bin, gehe ich stark davon aus, dass sie meinen Abstrich einfach in den Müll wirft, sobald ich die Praxis verlasse.

Ich bekam auf jeden Fall das Rezept für die Pille.  Und ich freute mich so, endlich wieder Hormone zu mir nehmen zu können. Wirklich. Mit 23 sieht Akne noch fehlplatzierter aus, als mit 13.

Der Tag kam, an dem die Einnahme begann. Zwei Tage später war ich ein psychisches Wrack. Ich fühlte mich einsam, unansehnlich und wollte mich streiten. Vor lauter Weinen kam es aber nicht zum Streit.
Hilflos wurde ich angeschaut. Er fragte was los sei und ich sagte „nichts“. Männer glauben einem das ja nicht. Die schlucken aber auch keine Pille.

Ich habe mich jetzt an den Zustand gewöhnt. Ich bin lieber depressiv aber pickelfrei statt mit Akne belastet und schwanger. Mein Umfeld muss sich daran gewöhnen.

Introducing.

Veröffentlicht in Allgemeines am 22. März 2009 von Liah

Irgendwann während der heraufbrechenden Adoleszenz strebt man entweder danach, möglichst bald erwachsen zu sein und bis es soweit ist, tut man schon mal so als ob. Oder aber, man versucht sich dagegen zu wehren, in Gedanken immer das Bild seiner Eltern. Wie man niemals sein wollte.

Und dann ist da der schmale Grat zwischen Kind bleiben und sich das innere Kind bewahren. Spätestens wenn es darum geht Stromrechnungen zu bezahlen, wird einem schmerzlich bewusst, dass es einfach nicht funktioniert, Kind zu bleiben.

Ich suchte nach Lösungen. Während ich Parties feierte und morgens noch betrunken zur Arbeit ging. Während ich in der Uni saß und Vorlesungen mitschrieb. Während ich in der Küche stand und kochte. Während ich im Drogeriemarkt einen neuen Lippenstift kaufte. Während ich im Fitnessstudio auf dem Crosstrainer stand. Während ich die Tortenglocke aus dem Aldi-Angebot mit Kuchen füllte.

Und als ich in der Küche stehe und ein Brot backe, komme ich mir doch erwachsen vor. Der neue Lippenstift ist auch nicht mehr teenie-rosa. Ich fühle nach und stelle fest, es fühlt sich gut an. So im Großen und Ganzen. Und die Glitzerschminke steht wirklich nicht einmal 16-jährigen Mädels. Es ist beruhigend zu sehen, dass man nicht von heute auf morgen in der Erwachsenenwelt abgestellt wird. Das war immer meine größte Sorge.

Und sonntags in Hello Kitty Unterwäsche Hannah Montana gucken geht auch noch. Das ist wohl das innere Kind.